Von Klostereseln , aufmüpfigen Nonnen und tugendsamen Stiftsdamen (20.06.2014)

Eine  Zeitreise durch die Geschichte des Klosters Lüne vor den Toren  Lüneburgs

 

Religionsunterricht einmal anders – wir führen durch das Kloster Lüne!

Wir, die Klassen 8F und 8 B1 des Schuljahres 2010, führen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung „Kirchenpädagogik“ des Sprengels Lüneburg durch das Kloster Lüne. Zugegeben, so ganz schnell ließen wir uns als Klasse nicht überzeugen, aber dann siegte der Ehrgeiz. Im Unterricht erarbeiteten wir uns das Klosterleben im MA, lernten die Regula des Heiligen Benedikt kennen, wussten, wie und warum eine Klosteranlage so und nicht anders aussieht. Wir erprobten unsere Kenntnisse anhand eines Besuches in Kloster Lüne vor den Toren Lüneburgs. Wir erfuhren, dass es in Lüne schon im MA eine Schule für Mädchen gegeben hatte, gruselten uns vor der Äbtissinnengruft und im Sargdeckelgang. Wir staunten, dass das Kloster schon damals eine Fußbodenheizung hatte und dass der Brunnen im Eingang seit nahezu 700 Jahren ununterbrochen rauscht. Dann erarbeiteten wir kleine Spielszenen zu den einzelnen Stationen, erstellten einen Plan und organisierten die Führung.

Dabei half uns das Kirchenpädagogikteam von Frau Aulike. Besonders haben wir uns gefreut über die Mitwirkung der Klosterdamen unter ihrer Äbtissin, Frau von der Goltz. Unsere Führung fand während der normalen Besichtigungszeiten statt. Und so waren wir besonders stolz, dass nicht nur die Teilnehmerinnen der Tagung sich gar nicht trennen konnten, sondern dass auch die „normalen“ Besucher begeistert waren.

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