Historischer Bundessieger am Johanneum: Jimi Puttins (Abitur 2019)

23.01.2020

Nachdem er bereits im Juni des gerade vergangenen Jahres in Hannover mit einem Landespreis ausgezeichnet worden war, hat Jimi Puttins zum Jahresende auch auf Bundesebene des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten einen großen Erfolg erreicht. Jimi, der während der Vorbereitungen für seine – ebenfalls sehr erfolgreichen – Abiturprüfungen im Frühjahr 2019 unter Heranziehung umfangreicher, bisher nicht erschlossener Archivmaterialien seinen Wettbewerbsbeitrag angefertigt hatte, hat für seine Arbeit mit dem Titel „Unter dem Joch des Tyrannen? Lüneburg zur Zeit der französischen Besatzung 1803-1813“ einen 2. Bundespreis in Höhe von 1.000 Euro erhalten.

Im Rahmen des seit 1973 alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs waren in diesem Durchgang insgesamt 1.992 Arbeiten eingereicht worden, über 5.600 Kinder und Jugendliche hatten sich beteiligt. Jimis Auszeichnung ist nun die höchste, die bisher an einen Lüneburger Schüler vergeben wurde.

Jimi hatte sich unter der alle eingereichten Arbeiten verbindenden Überschrift „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ mit der Frage auseinandergesetzt, inwiefern die Stadt Lüneburg durch eine fast zehnjährige (und zweimal unterbrochene) französische Besatzung im Verlauf der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts krisen- und umbruchhafte Zustände erfahren hat. Im Fokus standen die Handlungen und Entscheidungen des während der gesamten Besatzungszeit amtierenden Bürgermeisters Georg Ludwig Krukenberg, der sich als einzige Konstante in einer krisenreichen Zeit erwies, die schlussendlich jedoch keine langfristig wirksamen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche für die Stadt mit sich brachte.

Wir gratulieren Jimi erneut ganz herzlich auch auf diesem Wege!

 

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Foto: von links nach rechts: Grant Hendrik Tonne, Kultusminister des Landes Niedersachsen; Jimi Puttins, Preisträger; Dr. Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags; Dr. Ingmar Probst, Tutor (Foto: Körber-Stiftung / Claudia Höhne)

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