Ausstellung zu Neo-Faschismus in Deutschland

Ausstellung zu Neo-Faschismus in Deutschland

In Deutschland werden Menschen beschimpft, bespuckt, geschlagen oder ermordet, weil sie aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Lebensweise nicht in das Bild passen, das Nazis von der oder dem "Deutschen" haben. Mindestens 187 Todesopfer hat die neofaschistische und rassistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert, möglicherweise noch einige mehr - weil Hinweise auf neofaschistische Tatmotive oft nicht verfolgt wurden.
Die aktuelle Ausstellung (Dauer: 17.06. - 07.07.) war zuvor im Museum Lüneburg zu sehen und will dazu beitragen, dass Neo-Faschismus nicht auf Dauer zum Alltag gehört. Sie informiert über dessen Ideologie und Praxis und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.

Wir danken dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) für die Leihgabe der Ausstellung und dem DGB für die Vermittlung.
 

 
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