Schüler besuchen die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“

Der Gießener Mathematikprofessor Alfred Beutelspacher gründete 2002 das Mathematikum, das erste mathematische „Mitmachmuseum“ der Welt. Derzeit ist die Wanderausstellung des Mathematikums in Lüneburg zu Gast. Einige Klassen des Johanneums haben die Gelegenheit genutzt, die Ausstellung zu besuchen.

 

Auf spielerische Weise konnten die Schüler hier Mathematik erfahren: Eine riesige Seifenhaut schillert nicht nur in allen Farben des Spektrums, sondern bildet als Minimalfläche ein sogenanntes Katenoid aus – wenn man schnell und geschickt genug ist, bevor der kleinste Luftzug die Seifenhaut reißen lässt.

 

Viele Fragestellungen luden zum Ausprobieren ein: Wie zählt man am vorteilhaftesten 5000 Smarties? In welcher Reihenfolge muss ein Handlungsreisender die 16 deutschen Landeshauptstädte besuchen, wenn er so wenig Strecke zurücklegen möchte wie möglich? Wie hat Mozart es Laien ermöglicht, „so viel Walzer mit zwei Würfeln zu componiren so viel man will ohne musikalisch zu seyn noch etwas von der Composition zu verstehen“? Und aus welchen regelmäßigen Vielecken wird noch gleich ein Fußball zusammengenäht?

 

Besonders bei der auf Leonardo da Vinci zurückgehenden Leonardo-Brücke hatte die Schüler der Ehrgeiz gepackt: Gar nicht so leicht, eine Bogenkonstruktion aus Holzlatten zusammenzufügen, die sich gegenseitig durch Verschränkung stützen und völlig ohne Schrauben, Nägel oder Seile auskommen …

 

Die Ausstellung Mathematik zum Anfassen ist noch bis Freitag, 02. März, im Museum Lüneburg zu sehen.

 

 

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Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" (27.02.2018)

Schüler des Johanneums besuchten die Ausstellung "Mathematik zum Anfassen".

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