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Vortragsreihe Ehemaliger

Das Johanneum Lüneburg veranstaltet seit über zehn Jahren eine Vortragsreihe mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern. Sie werden in Übereinstimmung mit der lateinischen Tradition der 1406 gegründeten Schule

alumni Johannei

genannt.

Im Laufe eines Schuljahres finden (wenn möglich) dreimal in der Aula Vorträge vor der Schülerschaft der Oberstufe statt. Anschließend besteht Gelegenheit, der Referentin oder dem Referenten Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren. Die bisherigen Referenten üben Berufe in den Bereichen Natur- und Geisteswissenschaften, Jura, Medizin und Journalismus aus.

 

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Die Vortragsreihe dient folgenden Zielen:
  1. Orientierung bei der Berufswahl
    Die heutigen Schülerinnen und Schüler gewinnen einen Einblick in die berufliche Tätigkeit des Referenten. Sie lernen ferner den Ausbildungsgang kennen. Sie haben es dabei nicht mit einem Lehrer oder einer Lehrerin zu tun, sondern mit einem Menschen aus der außerschulischen Wirklichkeit. Im Schulgebäude entsteht so ein außerschulischer Lernort.
     
  2. Wissenschaftspropädeutik
    Die heutigen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe machen sich mit der Kunst des aufmerksamen Zuhörens und Mitschreibens vertraut. Sie lernen Fragen zu stellen und Widersprüche zu benennen. Sie können Verknüpfungen mit dem Fachunterricht herstellen. Sie gewinnen auch Einblicke in den Forschungsstand der Wissenschaft, die ein Referent jeweils vertritt.
     
  3. Traditionszusammenhang
    Die heutigen Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihre Schule nicht identisch ist mit den Jahren, die sie auf ihr verbringen, sondern auch diejenigen einschließt, die vor ihnen das Johanneum besucht haben. Sie nehmen wahr, dass die Ehemaligen sehr gern und motiviert in ihre alte Schule zurückkehren und über ihren Beruf berichten. Sie können sich davon überzeugen, dass die Schule die Basis für berufliche Karrieren gelegt hat.
     
  4. Stärkung demokratischer Fähigkeiten
    In einer lebendigen Demokratie kommt es entscheidend auf die Teilnahme und Teilhabe der Bürger an. Voraussetzung dafür ist oftmals das Verstehen komplexer Sachverhalte, die sich nicht in ein Schwarz-Weiß-Schema fügen. Bürger sind deswegen auf Experten-Wissen angewiesen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, Experten Fragen zu stellen und auf diese Weise Anhaltspunkte für die eigene Meinungsbildung zu gewinnen. Im ‚geschützten Raum’ der Aula können Schülerinnen und Schüler die Scheu überwinden, vor einem größeren Publikum frei zu sprechen.