Englisch

I wanted to tell my Australian friend about my parents' new house. I said " You would like it because it's hell in here." She was surprised and said, "I wouldn't like that at all!" Why? (Lisa, 14)

 

Our pupils are too bright for "hell"

 

teufel_englisch

 

weitere Informationen:

2014_2015_fg_englisch
 

 

Auch in unserem Englischunterricht machen Schülerinnen und Schüler Fehler, aber sich in einem englischsprachigen Umfeld mühelos verständigen, das können sie früh, und dabei dürfen sie durchaus Fehler machen. Die Kinder freuen sich darauf, ihre erste Fremdsprache kennen zu lernen. Dass sie diese Freude und Spannung auch im Schulalltag bewahren, ist unser Ehrgeiz. Von Anfang an Englisch verstehen und sich in der Fremdsprache mitteilen zu können, erfüllt die Kinder mit Stolz. Kleine Sprechanlässe, z.B. sich begrüßen und vorstellen, werden bald komplexer. Eine ausgeprägte Gestik und Mimik sowie ein gewisses schauspielerisches Talent der Lehrkraft sind notwendig für einen einsprachigen Unterricht. So wird für die Kinder Englisch im Unterricht selbstverständlich, wobei es nicht darauf ankommt, dass sie jedes Wort verstehen. Englischunterricht bedeutet heute vor allem Kommunikation. Deshalb müssen die Themen die Schülerinnen und Schüler auch zum Sprechen und Schreiben auffordern. Dies geschieht durch ansprechende Texte, welche die Erfahrungswelt der Jugendlichen berücksichtigen. Sie werden außerdem mit den zahlreichen Varianten des Englischen vertraut gemacht, indem sie z. B. auch schottischen, amerikanischen und australischen Sprechern (zumindest über die Schulbuch CDs) begegnen. Das kommunikative Anregungspotenzial und die Berücksichtigung der dialektalen Vielfalt des Englischen waren bei der Auswahl unseres Schulbuches die maßgeblichen Kriterien. Es bietet eine Fülle von motivierenden Texten unterschiedlicher Art sowie originelle Aufgaben und fördert so die Sprechlust und –fähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Englischunterricht ist aber weit mehr als Lehrbucharbeit. Dazu gehören für unsere Schülerinnen und Schüler das Schreiben und Sprechen eigener Texte. Beliebt sind Dialoge und Sketche, deren Darbietung vor der Klasse sowohl den Schauspielern als auch dem Publikum Freude macht. Ein ausgewachsenes Theaterstück, wie es eine sechste Klasse im letzten Schuljahr den begeisterten Eltern vorgeführt hat, ist ein besonderer Höhepunkt. Das Aulacafé, eine nachmittägliche Veranstaltung für alle Mitglieder der "Schulgemeinde", dient immer wieder auch dazu, den Eltern und anderen interessierten Gästen die Ergebnisse englischsprachiger Unterrichtsprojekte zu zeigen, an denen oft auch andere Fächer beteiligt sind. "Wo bleibt denn da die Grammatik?" mögen sich manche fragen. Die Antwort ist einfach: Die Grammatik ist heute nicht mehr Selbstzweck, sondern sie dient dazu, eine erfolgreiche Verständigung zu gewährleisten und Missverständnisse zu vermeiden. Wir Lehrkräfte korrigieren durchaus Fehler, aber auf sanfte und möglichst ermutigende Weise; wir verstehen uns nicht mehr als "Fehlersuchhunde". Wenn die Abiturientinnen und Abiturienten uns dann verlassen, sind wir uns augenzwinkernd einig: "Not too bad what we've done with them."

 

Martina Galas, Adelheid Ude


 

berufsorientierung2018

Berufsorientierung