Jean Leppien- Ausstellungen und Veröffentlichungen seit 2004

Im Gerhard- Fietz- Haus in Bleckede- Göddingen fand vom 15. Mai bis zum 19. September 2004 eine Ausstellung von Werken Jean Leppiens statt. Bilder aus allen Schaffensperioden des Künstlers waren vertreten.

 

 

Gleichzeitig mit der Eröffnung der Ausstellung wurde die bisher vergriffene Autobiographie Jean Leppiens "Ein Blick hinaus" in einer von Dr. Helmut Leppien, dem Neffen Jean Leppiens, überarbeiteten Neuauflage durch den Zu Klampen Verlag (2004) herausgebracht.

Leppien- Ausstellungsplakat Göddingen 2004

Eröffnung der Leppien-Ausstellung in Göddingen 2004

Die Galeristin Mdme. Lahumière bei der Ausstellungseröffnung am 15. 5. 2004

Die Ausstellung im Gerhard- Fietz- Haus wurde mit einer Rede der Galeristin Madame Anne Lahumière aus Paris eröffnet, die in die Biographie und das Werk Jean Leppiens einführte. "Der kleine Chor" sorgte für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

 

Am 20. Juni 2004 fand außerdem eine Lesung mit Erika Döhmen statt, in der die neu herausgegebene Autobiographie Jean Leppiens "Ein Blick hinaus" vorgestellt wurde.

Auch die Stimme Jean Leppiens ist dank einer Neuveröffentlichung wieder zu hören. Herr Dr. Werner H. Preuß hat ein Interview, das er im Jahre 1990 in Boulogne bei Paris mit Jean Leppien geführt hat, auf einer CD veröffentlicht:
Von Lüneburg an das Bauhaus, Erinnerungen des Malers Jean Leppien (1910- 1991); (Cultur- Concept)
Für alle, die besonders am Bauhaus interessiert sind, bieten die Erinnerungen Jean Leppiens wertvolle Einblicke.

 

Leppien- CD hrsg. von Dr. Werner H. Preuß

Dr. Helmut Leppien 2004 am Johanneum

Dr. Helmut R. Leppien († 2007) bei seinem Vortrag in der Aula des  Johanneums 2004

Das Johanneum konnte sich glücklich schätzen, dass Herr Dr. Helmut R. Leppien, ein Neffe Jean Leppiens, am 24. November 2004 vor Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs in der Aula des Johanneums einen Vortrag über das Leben und Werk Jean Leppiens hielt.

(Dr. Helmut R. Leppien war stellvertretender Direktor der Hamburger Kunsthalle.

Er verstarb 2007).

 

 

Dr. Leppien beeindruckte die Schüler mit der Lesung von Passagen aus der Autobiographie Leppiens, in denen sich Jean Leppien über seine Schulzeit am Johanneum auslässt. Anschließend führte Dr. Leppien anhand von Dias die Schüler an die Interpretation von Werken Jean Leppiens heran.

 

Am Abend des 24.11. 2004 fand im Heine- Haus in Lüneburg eine weitere Veranstaltung statt, in der Jan Aust (Intendant des Lüneburger Stadttheaters) aus der Autobiographie las und Dr. Leppien von Brigitte Barner (NDR) über das Leben seines Onkels Jean Leppien interviewt wurde.

 

"Jean Leppien et la Côte d'Azur" lautete der Titel einer Ausstellung von Bildern Jean Leppiens im Musée Grimaldi in Cagres-sur-Mer, die vom 10.9. - 10.11. 2005 stattfand. Zu sehen waren Werke Leppiens von 1946- 1977, an denen sich die Bedeutung der Farben des Südens in der Kunst Jean Leppiens zeigt.

 

Im Rahmen der Asstellung "Franz Ehrlich. Ein Bauhäusler in Widerstand und Konzentrationslager" im Neuen Museum in Weimar vom 2.8.- 11.10. 2009 wurde auch über die Biographien von Jean und Suzanne Leppien als Bauhäusler und Verfolgte des Nationalsozialismus berichtet.

 

Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Jean Leppien fand vom 7.4.- 30.4. 2010 eine Ausstellung  im Foyer der Universitätsbibliothek Lüneburg statt, die vom Kulturbüro des Studentwenwerks organisiert und von Dr. Werner Preuss zusammengestellt worden war.

 

Vom 13.Mai - 31.Oktober 2010 waren Werke Jean Leppiens im Rathaus in Lüneburg ausgestellt. Die Aussutellung wurde von Thomas Leppien, einem  Neffen Jean Leppiens eröffnet.

 

Unter dem Titel "Vom Bauhaus zum Mittelmeer"  waren vom 16.6.- 22.9. 2013 zum ersten Mal Werke Jean Leppiens in der Kunsthalle in Hamburg zu sehen. Der dazu gehörende Ausstellungskatalog besticht durch seine originalgetreue Farbwiedergabe.

 

Autor: Gerhard Glombik, letzte Änderung 6.12. 2013