ROCKY: Fight from the Heart (26.11.2013)

Ein Exkursionsbericht von Nick (Kl. 9FB)

 

Wenn Schüler erfahren, dass die Klasse in ein Theaterstück fahren wird, sind sie unsicher, kommt es manchmal vor, dass Schüler nur mäßig begeistert sind oder mit dem Vorurteil wie „Theater ist doch langweilig“ argumentieren. Doch dieses Mal war alles anders… Als unser Musiklehrer Herr Eik uns fragte, ob wir gemeinsam das Musical ROCKY in Hamburg anschauen wollten, war die Klasse hellauf begeistert. Wir hatten gerade eine Arbeit über eine Oper geschrieben und haben nun das Thema Filmmusik anfangen, sodass der Theaterbesuch super passte. Die Vorfreude stieg.

rocky_01.jpgDas Musical ROCKY ist ein wahrer Geniestreich und sowohl künstlerisch, als auch technisch bis ins kleinste Detail ausgereift. Es stellt den Inhalt des ersten ROCKY-Films dar. Die Bühnentechnik war faszinierend, denn die Szenenwechsel gingen nahtlos ineinander über. Alle Bühnenteile waren vollautomatisiert und die Zimmer, Häuser, Boxsäcke, Rinderhälften (!) wurden von den Seiten hereingefahren, von der Decke hereingelassen und drehten sich ganz wie von Zauberhand auf der Bühne in ihre Position. Sogar echter (!) Regen wurde auf der Bühne eingesetzt. Der absolute Höhepunkt der Show war jedoch der Endkampf, bei dem die Zuschauer, welche im sogenannten „Golden Circle“ (die ersten sieben Reihen, mittig) sitzen aufstehen und sich auf eine Tribüne auf der Bühne setzen müssen. Denn hierfür wird der Boxring, der 3 Tonnen schwer ist, von der Decke herabgelassen und über die ersten Reihen gefahren. Der Saal verwandelt sich in eine riesige Boxarena in Philadelphia. Ursprünglich sitzen auf diesen exklusiven Plätzen nur Zuschauer, die für ihre Karte über 100,- € bezahlt haben. Doch durch einen glücklichen Zufall verriet Herr Eik uns eine Woche vor der Fahrt, dass wir unsere Schülerkarten für 10,- € ausgerechnet im Golden Circle haben würden. Das war eine tolle Überraschung – und das, obwohl das Theater an diesem Abend sehr voll wirkte. So wurden wir zum Ende selbst Teil der Show und durften Apollo Creed und – noch viel mehr – Rocky Balboa von der Bühne aus zujubeln, konnten sehen, wie die Boxer in den Pausen umgeschminkt wurden, sahen die Vorbereitungen der Darsteller auf der Seitenbühne vor ihrem Auftritt und standen 2 Meter vor ihnen, als sie sich zum Schlussapplaus verbeugten. Ein großartiges Erlebnis – Schule (fast) zum Anfassen.

Es war ein unvergesslicher Tag, für den sich die Klasse 9FB bei Herrn Eik, Frau Scholl und Frau Pankoke für die Vorbereitung und Begleitung der Fahrt herzlich bedankt.

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