Konkrete Durchführung: Methodenunterricht

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Für den Methodenunterricht am Johanneum gibt es ein schuleigenes, in kollegialer Arbeit entwickeltes Curriculum, dem zu entnehmen ist, welche Methoden in welchen Klassenstufen eingeführt und geübt werden sollen.

Unter „Methoden“ werden dabei Fertigkeiten und Arbeitstechniken verstanden, die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen sollen, selbstständig und selbstverantwortlich zu lernen.

Das reicht, um nur ganz wenige Beispiele zu nennen, vom effektiven Umgang mit Nachschlagewerken in Klasse 5 bis zur mediengestützten Präsentation in Klasse 9, wobei sämtliche Lernziele des Curriculums in vier Lernbereiche gegliedert sind:

  • Lernvorgänge planen und organisieren,
  • Informationen und Materialien beschaffen und auswerten,
  • Lernergebnisse darstellen,
  • im Team arbeiten.

 

Im Methodenunterricht geht es also nicht um fachspezifische Methoden, sondern um Fertigkeiten und Arbeitstechniken, die universell einsetzbar sind, es geht darum, in einem weiten Sinne das Lernen zu lernen.

Die für die Durchführung des Methodenunterrichts jeweils zu bildenden Klassenteams legen fest, welcher Kollege zu welchem Zeitpunkt im Schuljahr welche Methode im zeitlichen Rahmen seines Fachunterrichts einführt und welche weiteren Kolleginnen und Kollegen in ihrem Fachunterricht diese Methoden dann durch praktische Anwendung einüben.

Wichtigstes Hilfsmittel für den Methodenunterricht ist das „Methodenbuch“ mit Instruktionstexten und Übungsmaterialien, das alle Schülerinnen und Schüler besitzen.

Die Durchführung des Methodenunterrichts wird in den Klassenbüchern dokumentiert.



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