"Expressionistische Großstadtbilder"

Die folgenden Bilder, erstellt im Dezember 2008 von SchülerInnen der Jahrgangstufe 12, thematisieren die Großstadt als existentiellen Erfahrungsraum. Die Aufgabe bestand darin, ein expressionistisches Großstadtbild mit integriertem Selbstportrait zu gestalten.


Die SchülerInnen sollten sich folgende Situation vorstellen: Sie sind auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch in der Hamburger Innenstadt. Da sie in einen zeitlichen Engpass geraten sind, müssen sie sich sehr beeilen, um noch rechtzeitig zum Termin zu erscheinen. Doch so einfach ist es gar nicht, durch die Menschenmassen hindurch zu kommen. Rings um sie herum zudem nur breite, endlos lang erscheinende Straßen, deren Anblick zu einer gesteigerten Anspannung führt. Dann noch der viele Verkehr und der damit einhergehende Lärm, die unzähligen umherlaufenden, schreienden Kleinkinder und die riesigen Häuserfronten... Alles geht ihnen auf die Nerven... Schließlich verlieren sie auch noch die Orientierung... Ob es ihnen noch gelingen wird, pünktlich zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen?


Auf der Basis dieser grob geschilderten Stresssituation wurde im Sinne des expressionistischen Stils gemalt. Eine weitere Anregung für das eigene Schaffen bot insbesondere das Gemälde "Ich und die Stadt" (1913) von dem herausragenden Maler, Grafiker und Dichter Ludwig Meidner (1884-1966).

 

Sandra Klaubert

Sandra Klaubert

Jacqueline Siehr

Jacqueline Siehr

Marie Rabeler

Marie Rabeler

Julia Melenberg

Julia Melenberg

Annika Körte

Annika Körte

Johannes Lindner

Johannes Lindner

 

Autor: Katja Bartel -- zuletzt geändert: 28.1.2009 18:20

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