Edzard Schmidt-Jortzig *1941

Edzard Schmidt-Jortzig

*1941

Dr. jur., ord. Professor für öffentl. Recht an der Universität Kiel;
Bundesminister der Justiz 1996-98

 

Kurzbiographie
1941 Am 8.Okt.1941 in Berlin geboren;
Vater: Konteradmiral Friedrich Traugott S., Mutter: Carla geb. Freiin v. Frydag;
1943 Übersiedlung der Familie nach Lüneburg
1961 Abitur am Johanneum in Lüneburg; Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn , Lausanne und Kiel
1966 Erste juristische Staatsprüfung in Schleswig
1968 Heirat mit Marion v. Arnim; (aus der Ehe gingen vier Kinder hervor)
1969 Promotion und zweite juristische Staatsprüfung in Hannover; Tätigkeit in der Kommunalverwaltung in Göttingen
1976 Habilitation in Göttingen
1977 Dozent an der Universität Göttingen; Professor an der Universität Münster
seit 1984 Ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel mit Schwerpunkt Staats- und Kommunalrecht
1984-91 Richter an zwei Oberverwaltungsgerichten
1993-94 Richter am Verfassungsgerichtshof in Sachsen
seit 1984 Mitglied der FDP, bis 1989 verschiedene Ämter im Kreisvorstand der FDP in Kiel und im Landesvorstand Schleswig- Holstein
seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages (bis 2002)
seit 1997 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands
1996-98 Bundesminister der Justiz

 

Veröffentlichungen:

  • Die Pflicht zur Geschlossenheit der kollegialen Regierung 1973;
  • Zur Verfassungsmäßigkeit von Kreisumlagesätzen 1977;
  • Kommunale Organisationshoheit 1979;
  • Die Einrichtungsgarantien der Verfassung 1979;
  • Kommunalrecht 1982;
  • Gemeindliches Eigentum an Meereshäfen 1985;
  • Reformüberlegungen für die Landessatzung Schleswig-Holstein 1988;
  • Handbuch des kommunalen Finanz- und Haushaltsrechts (mit J. Makswit) 1991;
  • Das Ausländerwahlrecht vor dem Bundesverfassungsgericht (mit J. Isensee) 1993.

 

 

Autor: Gerhard Glombik  , letzte Änderung 12.12. 2013

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