Stipendium Ishevsk

Stipendium Ishevsk durch den Förderverein

 

Was wollt ihr am Ural?

Das fragen viele, die von dem Ishevsk-Austausch zum ersten Mal hören. Denn die Stadt von 760 000 Einwohnern kennt keiner, allenfalls die Waffenfreaks als Schmiede für die Kalaschnikow.

 

Was wollt ihr in einem Land, dessen Sprache ihr nicht lesen, verstehen oder sprechen könnt?

Das tut auch gar nicht nötig. Denn die Schule 22 ist eine Sprachenschule für Deutsch und unterrichtet die Schülerinnen und Schüler von der 2. bis zur 11. Klasse in Deutsch, und zwar in Kleingruppen zu 10 – 15 Schülerinnen und Schülern. Sie können sich mühelos in Deutschland verständigen, wenn sie in der 10. oder 11. Klasse nach Lüneburg kommen.

Sie sind geradezu versessen darauf, im Sprachwettbewerb, der schriftlich und mündlich durchgeführt wird, am besten abzuschneiden. Dann gehören sie zu den 15 Auserwählten, die nach Lüneburg reisen dürfen – viele zum ersten Mal überhaupt ins westliche Ausland.

Unsere Schülerinnen und Schüler erleben in Ishevsk eine überwältigende Gastfreundschaft und lernen eventuell auch Dankbarkeit für ihre eigenen sorgenlosen Lebensumstände.

Und jetzt bietet das Johanneum mit dem Stipendium des Fördervereines eine einmalige Chance, dass der oder die Beste drei Monate bleiben darf.

 

Was soll ein einzelner russischer Schüler oder eine Schülerin hier?

Natürlich soll und will er seine Sprachkenntnisse verbessern. Genauso wichtig ist es, dass er oder sie sieht, wie jeder seine Meinung vertreten kann und soll, in der Familie, im Unterricht und endlich auch in der Gesellschaft. Russland ist im Aufbruch. Dieser Aufbruch muss von vielen gestaltet werden können.

 

Deswegen bitten wir alle, aus diesem Stipendium eine Dauereinrichtung werden zu lassen.

Wir brauchen Gelder, um den aufnehmenden Familien die Lebenshaltungskosten tragen zu helfen und den Stipendiaten ein Taschengeld zu ermöglichen.

Bittet unterstützen Sie mit Ihren (zweckgebundenen) Spenden den Förderverein dabei, damit dieses Stipendium dauerhaft vergeben werden kann.

berufsorientierung2018

Berufsorientierung