Historie des Schulentwicklungsausschusses

Durch seine Teilnahme am niedersächsischen EXPO-Projekt „Welche Schule braucht die Zukunft unserer Welt?“ verpflichtete sich das Johanneum, ein Schulprogramm zu erstellen und über das Jahr 2000 hinaus nachhaltige Schulentwicklung zu betreiben, was damals noch keine verbindliche Aufgabe der niedersächsischen Schulen war.

 

Schon für die Planung und Durchführung der EXPO-Präsentation war am Johanneum ein paritätisch besetzter Ausschuss, der sogenannte EXPO-Ausschuss, ins Leben gerufen worden, dessen Mitglieder nach Abschluss der EXPO ihre Erfahrungen aus der Arbeit in diesem engagierten und effektiven Gremium in den neu geschaffenen Schulentwicklungsausschuss (SEA) einbringen konnten, der am 11. Januar 2001 zum ersten Mal zusammentrat.

 

Am Anfang bestand der SEA aus 17 Mitgliedern: acht VertreterInnen des Kollegiums, jeweils vier VertreterInnen der Schülerschaft und der Elternschaft sowie dem Schulleiter als Vorsitzendem.

Außer dem Schulleiter wurden alle Mitglieder von den jeweils zuständigen Gremien (GK, SER, SV) auf zwei Jahre gewählt.

 

Der SEA war und ist zwar i.S. des Schulgesetzes ein Ausschuss der Gesamtkonferenz, hat aber keine Befugnisse, über die Durchführung von Maßnahmen zur Schulentwicklung zu entscheiden. Diese Kompetenz hatte immer die Gesamtkonferenz, die sie gemäß der mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 in Kraft getretenen neuen Schulverfassung der eigenverantwortlichen Schule allerdings im Wesentlichen an den Schulvorstand abtreten musste.

 

Trotz dieser veränderten rechtlichen Umstände, zu denen auch die im Hinblick auf Schul- bzw. Qualitätsentwicklung, wie es jetzt offiziell genannt wird, deutlich gesteigerte Verantwortung und erweiterte Entscheidungskompetenz des Schulleiters gehören, möchte der SEA am Johanneum seine Erfolgsgeschichte als Motor der Schulentwicklung fortsetzen.

 

Seine Gestalt wird er – vorbehaltlich der Zustimmung der Gesamtkonferenz – allerdings insofern ändern, als die Zahl der KollegiumsvertreterInnen auf insgesamt acht verringert wird, wobei der Schulleiter genauso „gesetzt“ wird wie der Beauftragte für Schulentwicklung, der auch den Vorsitz übernimmt. 

 

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